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Beteiligte

  • Anh-Linh Ngo

    (* 1974) ist Architekt, Autor, Mitherausgeber und Chefredakteur von ARCH+ sowie Mitinitiator von projekt bauhaus. Von 2010 bis 2016 war er Mitglied des Kunstbeirats am Institut für Auslandsbeziehungen, für das er 2009 die Wanderausstellung „Post-Oil City“ entwickelte. Seit 2010 kuratiert er die Diskursreihe ARCH+ features. 2006 rief er „The Making of Your Magazines“ in Leben, mit dem ARCH+ am Zeitschriftenprojekt der documenta 12 teilnahm.

  • Armen Avanessian

    (*1973) ist Philosoph, Literaturwissenschaftler und politischer Theoretiker. 2007 bis 2014 arbeitete er an der Freien Universität Berlin. Er war Visiting Fellow an den German Departments der Columbia University und Yale University, und Gastprofessor bzw. -dozent an verschiedenen Kunstakademien in Europa und den USA. Avanessian ist Editor-at-Large des Merve Verlags, seit Herbst diesen Jahres für das Theorieprogramm der Volksbühne in Berlin verantwortlich, und gründete die Forschungsplattform „Spekulative Poetik“ und das Bureau of Cultural Strategies mit. Er lebt in Berlin.

  • Bernd Scherer

    (*1955) ist Intendant des Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Der Philosoph und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu Themen der Ästhetik und des internationalen Kulturaustauschs leitete 1999 bis 2004 das Goethe Institut in Mexiko, und anschließend die Zentralabteilung Künste in München. Zuvor war er Leiter des Bereichs Wissenschaft und Kultur und stellvertretender Intendant des HKW. Seit 2011 lehrt er als Honorarprofessor am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität Berlin.

  • Brave New Alps

    (*2005, Bianca Elzenbaumer und Fabio Franz) produzieren Designprojekte, die eine Reflexion über soziale, politische und ökologische Themen in Gang setzen sollen. Dabei kombinieren sie Methoden des gestalterischen Forschens mit Ansätzen der radikalen Pädagogik, Konfliktmediation und DIY, um Räume kollektiven Lernens, Publikationen und urbane Interventionen zu entwickeln. In ihrem langfristig angelegten, praxisbezogenen Projekt COMUNfARE in den italienischen Alpen untersuchen sie, inwiefern Designer zur Communitybildung beitragen können. Sie leben bei Rovereto, Südtirol.

  • Christian Hiller

    ist Medienwissenschaftler, Kurator und Publizist. Neben Tätigkeiten für das Haus der Kulturen der Welt (2014–2016), die Stiftung Bauhaus Dessau (2009–2014) und die Hochschule für bildende Künste Hamburg (2010–2013) realisierte er Ausstellungsprojekte die u.a. im MMCA Seoul, HOK Oslo, MNBA Santiago de Chile, SESC São Paulo und bei der Architekturbiennale in Venedig gezeigt wurden. Er forscht und publiziert zu Urbanismus, Architektur, Design, Kunst, Performance, Film, Medien und deren gesellschaftlichen Schnittstellen.

  • Claudia Mareis

    (*1974) ist Design- und Kulturwissenschaftlerin, und Designerin. Sie leitet seit 2013 das Institut Experimentelle Design- und Medienkulturen an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW Basel, und gründete das dazugehörige Critical Media Lab. Sie ist assoziiertes Mitglied des NFS Bildkritik eikones der Universität Basel und des Exzellenz-Clusters Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität Berlin. Derzeit arbeitet sie an einer Monografie über Kreativitätstechniken in der Nachkriegszeit.

  • Denisa Kera

    (*1974) ist Philosophin und Designerin. Mit diversen kreativen Strategien – Ethereum-Blockchainplattform, Open Science Hardware, Tarotkarten, Konsumentengenomik, Essen –, versucht sie die Allgemeinheit für Wissenschaft und Technik zu gewinnen. Bekannt wurde sie mit ihrer ethnografischen Forschung zu Hackerspaces und Makerspaces. Kera war Assistant Professor an der National University of Singapore, Visiting Assistant Professor an der Arizona State University, und unterrichtet derzeit im Future Design Programm am Prague College. Sie lebt in Tel Aviv.

  • Fred Turner

    (*1961) ist Harry and Norman Chandler Professor und Chair des Department of Communication an der Stanford University. Zu seinen Publikationen zählen „The Democratic Surround: Multimedia and American Liberalism from World War II to the Psychedelic Sixties“ (2013); „From Counterculture to Cyberculture: Stewart Brand, the Whole Earth Network, and the Rise of Digital Utopianism“ (2006); und „Echoes of Combat: The Vietnam War in American Memory“ (1996; 2001). Vor Stanford unterrichtete er Kommunikation an der John F. Kennedy School of Government der Harvard University, und der Sloan School of Management des MIT. Er war zehn Jahre als Journalist tätig.

  • Georg Vrachliotis

    (*1977) ist Professor für Architekturtheorie und Leiter des Südwestdeutschen Archivs für Architektur und Ingenieurbau (saai) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er ist Autor von „Geregelte Verhältnisse. Technisches Denken in der Epoche der Kybernetik“ (2011), Mitherausgeber von „Fritz Haller. Architekt und Forscher“ (2016) und Kurator der Ausstellung „Frei Otto. Denken in Modellen“ am ZKM in Karlsruhe (2016–17). Er ist Ständiger Mitarbeiter von ARCH+ und lebt in Karlsruhe.

  • Henrike Rabe

    ist Mitgründerin und Partnerin von ARCHIEXP Studio for Interdisciplinary Space Research and Design, und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Labor Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität Berlin. 2009 bis 2012 war sie Senior Architect bei Kazuhiro Kojima+Kazuko Akamatsu/CAt in Tokio, wo sie für drei mit dem ersten Preis ausgezeichnete Wettbewerbe in Japan (e.g. Nagareyama School, JP) und für einen realisierten Ausstellungspavillon auf der Yokohama Triennale 2011 zuständig war. Sie hat als Architektin u.a. bei Brisac Gonzalez Architects in London gearbeitet. Sie lebt in Berlin.

  • Jan Wenzel

    Betreute verlegerisch u.a. die deutsche Erstveröffentlichung von Moholy-Nagys letzter Publikation „vision in motion“. Verfolgt in seiner Arbeit als Verleger mit dem Medium Buch Moholys Ansicht, dass Gestaltung kein Beruf sondern eine Haltung ist.

  • Jesko Fezer

    Professor für experimentelles Design an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und Mitbegründer der thematischen Buchhandlung „Pro qm“. Forscht und arbeitet in unterschiedlichen Kooperationen zur politischen und sozialen Dimension von Gestaltung.

  • Joachim Krausse

    (*1943) ist seit 1999 Professor für Designtheorie der Hochschule Anhalt in Dessau, wo er den Masterstudiengang Integrated Design leitet. Im Zentrum seiner Forschungen und Veröffentlichungen, Fernsehdokumentationen und Ausstellungen stehen Fragen nach einer technischen Kultur und die Bedeutung von Konstruktion als Verkörperung von Intelligenz. Neben seiner bekannten Arbeit zu R. Buckminster Fuller, war er an Ausstellungen wie „Visuelle Poesie“ in der Situationen 60 Galerie in Berlin (1964) oder „Cybernetic Serendipity“ am ICA in London (1967) beteiligt. Er ist Redakteur des Verlags Edition Voltaire und Ständiger Mitarbeiter von ARCH+.

  • Joanne Pouzenc

    (*1981) ist Architektin, Kuratorin, Dozentin und Programmleiterin von projekt bauhaus. Sie war Co-Kuratorin der Konferenz „Public Space: Fights and Fictions“ (2016), initiierte das Atelier d’Architecture Itinérant, das zur Architekturbiennale in Venedig eingeladen war (2016), und co-kuratierte in Berlin das Make City Festival (2015) sowie Berlin Unlimited (2014) mit. Sie unterrichtet an der Ecole Nationale Supérieure d’Architecture in Toulouse, und am Node Center for Curatorial Studies. Sie gründete den Campus for Collaborative Practices und ist Mitglied des Architekturkollektivs ConstructLab. Sie lebt in Berlin.

  • Jussi Parikka

    ist Professor of Technological Culture and Aesthetics an der Winchester School of Art, University of Southampton, und Co-Direktor der von ihm initiierten Forschungsgruppe AMT (Archaeologies of Media and Technology). Er veröffentlichte mehrere Bücher zu Medienarchäologie, unter ihnen „What is Media Archaeology?“ (2012) sowie eine Trilogie zu Medienökologie: „Digital Contagions“ (2007), „Insect Media“ (2010) und „A Geology of Media“ (2015). Er ist Mitherausgeber von „Writing and Unwriting (Media) Art History: Erkki Kurenniemi in 2048“ (2015). Derzeit schreibt er an einem Buch über zeitgenössische Geisteswissenschaften und Media Labs mit.

  • Morehshin Allahyari

    (*1985) ist Künstlerin und Aktivistin aus dem Iran. Bekannt wurde sie mit der Arbeit „Material Speculation: ISIS“ (2015–2016): 3D-Drucke zwölf antiker Artefakte aus Syrien und dem Irak, die 2015 von der ISIS zerstört wurden. Die für die Rekonstruktion erforderlichen Daten speicherte sie mit Forschungsdokumenten auf Datensticks – zur potenziell unendlichen Replikation der verlorenen Kulturgüter. Ausstellungsbeteiligungen waren u. a. „Mutations-Créations: Imprimer le monde“ im Centre Pompidou in Paris (2017), „Factory of the Sun & Missed Connections“ in der Julia Stoschek Collection in Düsseldorf (2016), und „A World of Fragile Parts“ für das Victoria & Albert Museum auf der Architekturbiennale in Venedig (2016). Sie lebt in New York.

  • Orit Halpern

    ist Associate Professor of Interactive Design an der Concordia University in Montreal und beschäftigt sich mit Geschichten der Kybernetik, digitaler Technologien, Human- und Kognitionswissenschaften und Design. Unter ihrer Leitung forscht der „Speculative Life Cluster“ zu spekulativer Ethnografie, Fiktion, Design und Kunst. Ihr Buch „Beautiful Data“ (2015) ist eine Genealogie der Interaktivität, Interfaces und Ubiquitous Computing. Derzeit arbeitet sie an zwei neuen Publikation: über die Geschichte und Theorie von Smartness; und über extreme Infrastrukturen.

  • Paloma Strelitz

    (*1987) ist Architektin und Gründungsmitglied des seit 2010 bestehenden, multidisziplinären Kollektivs Assemble. Für ihr Community-Projekt „Granby Four Streets“ wurde ihnen 2015 der renommierte Turner Preis verliehen. Sie unterstützten die Bewohner eines Liverpooler Problemviertels vor dem Abriss ihrer verfallenden Häuser und sanierten mit ihnen gemeinsam die Reihenhaussiedlung. Assemble sind 18 Mitglieder, die an Schnittstelle von Architektur, Design und Kunst arbeitet. 2017 widmete ihnen das Architekturzentrum in Wien die Überblicksschau „Wir wir bauen“. Strelitz lebt in London.

  • Philipp Oswalt

    (geb. 1964), ist Architekt und Publizist sowie Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Associated Investigator an der Humboldt- Universität Berlin. Er arbeitete als Redakteur für ARCH+ und als Architekt bei OMA in Rotterdam, war leitender Kurator des Projektes Schrumpfende Städte für die Kulturstiftung des Bundes sowie Mitbegründer von Urban Catalyst und Volkspalast in 2004. Von 2009 bis 2014 war er Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau.

  • Reinier de Graaf

    (*1964) ist Architekt und seit 1996 bei Rem Koolhaas’ Office for Metropolitan Architecture (OMA) tätig. 2002 übernahm er die Leitung von OMAs Think Tank AMO und verantwortet sein zunehmendes Engagement für Nachhaltigkeit und Energieplanung. De Graaf beaufsichtigt in Moskau OMAs Masterplanentwurf für „Russlands Silicon Valley“, das Innovationszentrum Skolkowo. Er kuratierte „On Hold“ an der British School at Rome (2011) und „Public Works: Architecture by Civil Servants“ auf der Architekturbiennale in Venedig (2012). Er ist Autor von „Four Walls and a Roof, The Complex Nature of a Simple Profession“ (2017) und lebt in Rotterdam.

  • Shaina Anand

    (*1975) ist Filmemacherin, Künstlerin und Mitbegründerin von CAMP. Das seit 2007 existierende Kollektiv setzt sich mit der Geschichte und Politik von Technik, experimentellen Video- und Tonaufnahmen, Datenbanken und Netzwerken auseinander. Sie initiierten das Footage-Onlinearchiv Pad.ma und die Kino-Datenbank Indiancine.ma über indischen Film mit, sind Mitbetreiber des Projektraums R and R, und kuratieren ihr eigenes Filmprogramm am CAMP Rooftop. Ausstellungsbeteiligungen waren u. a. Skulptur Projekte Münster (2017), documenta 13 und 14 (2012, 2017) und Biennalen in Shanghai (2014), Gwangju (2012), und Kochi-Muziris (2012). 2015 tourte die Überblicksschau „As If I-V“ durch Kolkata, New Delhi und Mumbai. Sie lebt in Mumbai.

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