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Beteiligte

  • Andreas Bernard

    (*1969) Professor für Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg. Er studierte Literatur- und Kulturwissenschaften in München und war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten von Weimar und Konstanz. Von 1995 bis 2014 war er Redakteur der Süddeutschen Zeitung, seit 2014 ist er Autor der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Zuletzt erschienene Bücher: „Kinder machen.
    Neue Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie“ (2014) und „Die Geschichte des Fahrstuhls. Über einen beweglichen Ort der Moderne“ (2006).

  • Anh-Linh Ngo

    (* 1974) ist Architekt, Autor, Mitherausgeber und Chefredakteur von ARCH+ sowie Mitinitiator von projekt bauhaus. Von 2010 bis 2016 war er Mitglied des Kunstbeirats am Institut für Auslandsbeziehungen, für das er 2009 die Wanderausstellung „Post-Oil City“ entwickelte. Seit 2010 kuratiert er die Diskursreihe ARCH+ features. 2006 rief er „The Making of Your Magazines“ in Leben, mit dem ARCH+ am Zeitschriftenprojekt der documenta 12 teilnahm.

  • Bernd Scherer

    (*1955) ist Intendant des Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Der Philosoph und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu Themen der Ästhetik und des internationalen Kulturaustauschs leitete 1999 bis 2004 das Goethe Institut in Mexiko, und anschließend die Zentralabteilung Künste in München. Zuvor war er Leiter des Bereichs Wissenschaft und Kultur und stellvertretender Intendant des HKW. Seit 2011 lehrt er als Honorarprofessor am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität Berlin.

  • Birger P. Priddat

    (*1950), Ökonom und Philosoph, ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Philosophie an der Wirtschaftsfakultät an der privaten Universität Witten/Herdecke. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. Theoriegeschichte der Ökonomie, Wirtschafts- philosophie, Zukunft der Arbeit. Priddat ist Herausgeber verschiedener Schriftenreihen und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter „Wirtschaft durch Kultur“ (2008), „Politik unter Einfluß“ (2009), „Politische Ökonomie“ (2009), „Wozu Wirtschaftsethik?“ (2010).

  • Boris Groys

    (*1947) ist Philosoph, Kunstkritiker und Medientheoretiker. Groys wurde in (Ost-)Berlin geboren und studierte von 1965 bis 1971 an der Universität Leningrad Philosophie und Mathematik. 1981 verließ Groys die UdSSR und zog in die BRD. Seit September 2009 ist er Professor an der New York University, seit 2013 außerdem Professor an der European Graduate School in der Schweiz. Groys hat zahlreiche Bücher geschrieben, darunter „The Total Art of Stalinism. Russian Avant-Garde, Aesthetic Dictatorship, and Beyond” (1992), “Das kommunistische Postskriptum” (2006), “Under Suspicion. A Phenomenology of Media”(2012). Von Januar bis August 2013 war er Senior Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) an der Bauhaus-Universität Weimar.

  • Bureau d'études

    ist eine französische Künstlergruppe. Bureau d‘études war Initiator der „Zone de gratuité (Gratiszone)“, die von März 1999 bis September 2000 in Paris stattfand. In den letzten 15 Jahren hat die Gruppe vor allem über Strukturen der Macht und des Kapital- ismus geforscht und diese in großflächigen Infografiken visualisiert www.bureaudetudes.org. Bureau d‘études gibt außerdem zusammen mit Ewen Chardronnet eine Zeitung heraus www.laboratoryplanet.org. Derzeit lebt und arbeitet die Gruppe auf dem Land www.fermedelamhotte.fr.

  • Christian Salewski

    (*1974) ist Dozent für Städtebau an der Universität Liechtenstein sowie Oberassistent und Dozent für Städtebau an der ETH Zürich. Salewski ist Architekt, Städtebauer und strategischer Planer. Sein Interesse gilt der komplexen Wechselwirkung zwischen gegen- wärtigen sozioökonomischen Bedingungen und der gebauten Umwelt. Er leitet die inter- nationale Forschungsplattform „Airports and Cities“. Vor kurzem erschien sein Buch „Dutch New Worlds. Scenarios in Physical Planning and Design in the Netherlands. 1970-2000“.

  • Franziska Bollerey

    (*1944) emeritierte Professorin für Architekturgeschichte und Stadt- planung an der architektonischen Fakultät der TU Delft, ist Leiterin des Institute of History of Art, Architecture and Urbanism – IHAAU. Ihr Fachgebiet sind utopische Konzepte, Metropolen und die 1920er Jahre. Sie war Gastprofessorin an verschiedenen Universitäten weltweit und hat zahlreiche Bücher und Artikel publiziert. Bis Ende 2013 war Franziska Bollerey Leiterin des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Bauhaus Dessau.

  • Gui Bonsiepe

    studierte an der Hochschule für Gestaltung Ulm. Seit 1968 war er als Designer und Berater im Bereich Entwicklungs- und Industrialisierungspolitik in Lateinamerika tätig. Von 1987 bis 1989 arbeitete er im Bereich Softwaredesign in einem Softwarehouse in Kalifornien. Von 1993 bis 2003 war er Professor für Interface Design an der Fachhochschule Köln, von 2003 bis 2005 Visiting Professor für integrierte Medien an der Hochschule für Gestaltung ESDI, Rio de Janeiro. Aktuelle Buchveröffentlichungen: „Entwurfskultur und Gesellschaft“ (2009) und „Do Material ao Digital“ (2015).

  • Heinz Bude

    (*1954) studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie. Von 1997 bis 2015 leitete er den Bereich „Die Gesellschaft der Bundesrepublik“ am Hamburger Institut für Sozialforschung, seit 2000 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Generations-, Exklusions- und Unternehmerforschung.

  • Henk Oosterling

    (*1952) ist Professor für Philosophie an der Erasmus-Universität Rotterdam. Sein Forschungsprojekt „Intermedialität“ untersucht die Übergänge von Philosophie, Kunst, Politik und Design. Außerdem ist er strategischer Berater für Stadterneuerung und Sanierung und Direktor der Rotterdam Skillcity.

  • Jan Wenzel

    Betreute verlegerisch u.a. die deutsche Erstveröffentlichung von Moholy-Nagys letzter Publikation „vision in motion“. Verfolgt in seiner Arbeit als Verleger mit dem Medium Buch Moholys Ansicht, dass Gestaltung kein Beruf sondern eine Haltung ist.

  • Jesko Fezer

    Professor für experimentelles Design an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und Mitbegründer der thematischen Buchhandlung „Pro qm“. Forscht und arbeitet in unterschiedlichen Kooperationen zur politischen und sozialen Dimension von Gestaltung.

  • Jörg Petruschat

    (*1958) Designtheoretiker und -historiker und lehrt als Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Petruschat forscht zu den Themen Entwerfen, zur Professionalität von Design sowie zur Entkopplung von Design und Wachstum.

  • John Grin

    ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Amsterdam. Er forscht im Bereich Praxis der Gestaltung, Systeminnovationen, Partizipation und politische Legitimation. Grin war Mitbegründer und Co-Direktor des niederländischen Wissensnetzwerks Dutch Knowledge Network on System Innovations and transitions (2005-2010) und wissenschaftlicher Leiter der Amsterdam School of Social science Research (2006-2010). Derzeit ist er Co-Direktor des Programms Transnational Configurations, Conflicts and Governance am Amsterdam Institute for Social Science Research.

  • Karin Wilhelm

    (geb. 1947) wurde 2001 als Professorin für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt an die Technische Universität in Braunschweig berufen und 2012 emeritiert. Sie promovierte bei Heinrich Klotz in Marburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Architektur und Urbanisierungsprozesse des 20. Jahrhunderts, Architektur der Moderne, Bauhaus und Utopien. Sie beschäftigt sich mit Raumstrukturen und Mentalitäts- prägungen im Internationalisierungsdiskurs nach 1945 und der Ideengeschichte stadträumlicher Friedensmodelle.

  • Lara Schrijver

    ist Architektur-Professorin an der Universität von Antwerpen und war von 2013 bis 2014 DAAD-Gastprofessorin am Dessau Institute of Architecture. Ihre Forschungs- schwerpunkte sind Architektur und Architekturtheorien des 20. Jahrhunderts. Bevor Schrijver nach Antwerpen kam, unterrichtete sie an der Technischen Universität Delft und an der Rotterdam Academy of Architecture. Sie war zehn Jahre lang Herausgeberin von OASE und vier Jahre lang im Beirat des niederländischen Fonds für Architektur. Ihr Buch „Radical Games“ (2009) wurde 2011 für den CICA Bruno Zevi Book Award nominiert.

  • Lilet Breddels

    ist Kunsthistorikerin und lebt und arbeitet in Amsterdam. Sie ist Direktorin der Archis Foundation sowie Herausgeberin des Volume Magazine. Archis initiiert Projekte, Ausstellungen und Diskussionen auf der ganzen Welt. Breddels arbeitet außerdem als Kuratorin und Dozentin. Sie beschäftigt sich vor allem mit Fragestellungen an den Schnittstellen von Kunst, Architektur und Gesellschaft. Aktuelle Ausstellungen sind „The Good Cause“ und „Connected“ (beide zusammen Arjen Oosterman). www.archis.org

  • Luigi Snozzi

    (*1932) war lange Zeit Gastdozent an der ETH Zürich und von 1985 bis 1997 Professor an der École Polytechnique Fédérale (EPFL) in Lausanne. Er gilt als herausragender Lehrer, der seinen Studierenden eine persönliche Verantwortung für ihr Fach abverlangt, indem er sie auffordert, gegebene Werte und Konzepte nicht fraglos zu übernehmen. Geprägt durch die Mitarbeit an verschiedenen Planungskollektiven der frühen 1970er Jahre und die Überzeugung, dass Architektur und Bauen immer auch eine politische Dimension enthalten, hat er stets die Diskussion gesucht und seine Haltung – unter anderem in Aphorismen – zum Ausdruck gebracht.

  • Margarete Vöhringer

    ist Kunstwissenschaftlerin und Leiterin des Forschungsbereichs „Visuelles Wissen“ und des Forschungsprojekts „Das Auge im Labor“ am Zentrum für Literatur und Kulturforschung Berlin. 2006 promovierte sie an der Humboldt-Universität über „Avantgarde und Psychotechnik“. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Wechselverhältnisse von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft, Theorie und Praxis, lokalen und globalen Wissensformen (insbesondere zwischen Deutschland und Russland), Praktiken und Materialien der Wissensentstehung, Kulturtechniken des Sehens und Russische Avantgarde.

  • Nikolaus Kuhnert

    Mitherausgeber der Zeitschrift ARCH+. Hat sich seit den 1970er–Jahren mit dem utopischen Überschuss der Moderne beschäftigt und nicht zuletzt mehrere Jahre eine intensive Zusammenarbeit mit dem Mitbegründer der HfG Ulm Otl Aicher gepflegt.

  • Philipp Oswalt

    (geb. 1964), ist Architekt und Publizist sowie Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Associated Investigator an der Humboldt- Universität Berlin. Er arbeitete als Redakteur für ARCH+ und als Architekt bei OMA in Rotterdam, war leitender Kurator des Projektes Schrumpfende Städte für die Kulturstiftung des Bundes sowie Mitbegründer von Urban Catalyst und Volkspalast in 2004. Von 2009 bis 2014 war er Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau.

  • Plan Bude

    ist ein interdisziplinäres Team aus den Feldern Planung, Kunst, Soziale Arbeit, Film, Musik, Architektur aus Hamburg. Hervorgegangen ist PlanBude aus der AG Planung der Stadtteilkonferenz „St. Pauli selber machen“. Ziel von PlanBude ist es, die Beteiligung des Stadtteils an der Neuplanung der ESSO-Häuser zu organisieren. Einige Beteiligte haben die ESSO-Initiative unterstützt und die Mieter über Jahre betreut. Andere haben den Park Fiction geplant und durchgesetzt.

  • Reinhold Martin

    Mitherausgeber der interdisziplinären Zeitschrift Grey Room und Professor für Architektur an der Columbia University. Dort leitet er das Ph.D. Programm in Architekturgeschichte und -theorie und das Buell Center. Hat sich in „Utopia's Ghost“ mit der Nachwirkung des Utopischen in der Architektur beschäftigt.

  • Tomás Saraceno

    (*1973). Nach seinem Architekturstudium an der Universidad Nacional de Buenos Aires absolvierte er Aufbaustudiengänge in den Fächern Kunst und Architektur. 2009 besuchte er das International Space Studies Programm der NASA in Silicon Valley. Im selben Jahr präsentierte Saraceno eine große Installation auf der 53. Biennale di Venezia und wurde später mit dem renommierten Calder Prize ausgezeichnet. In den letzten Jahren wurden Saracenos Arbeiten in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen
    u.a. in Wien, Paris, Düsseldorf, New York und Berlin gezeigt.

  • Wolfgang Ulrich

    (*1967) studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Logik/Wissenschaftst- heorie und Germanistik in München und promovierte 1994 über das Spätwerk Martin Heideggers. Von 1997 bis 2003 war er Assistent am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste München; es folgten Gastprofessuren an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Von 2006 bis 2015 war er Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seither arbeitet Ullrich freiberuflich als Autor, Kulturwissenschaftler und Berater.

  • Zones Urbaines Sensibles

    Das Duo van Boxel und Koreman und ihr Büro ZUS erstellen Entwürfe und Studien im Bereich Architektur, Städtebau und Landschaftsgestaltung. Ihre oft proaktive Arbeit sehen ZUS als eine Form von Stadtpolitik. In Rotterdam trans- formierte ZUS einen leer stehenden Büroblock in ein städtisches Labor, das heute unter dem Namen Schieblock bekannt ist. Eine 340 m lange Holzfußgängerbrücke („Luchtsingel“) verbindet das Gebäude mit dem Stadtzentrum. Am Symposium nehmen Tim Peeters und Jouke Sieswerda vom ZUS-Büro teil.

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